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Wie ist der weltweite Antisemitismus eigentlich begründet?

Denn Rest-Welt weinte ja auch nur Krokodilstränen über Hitlers Taten. Und die Amis traten ja nicht den armen Juden oder Sintis zuliebe in den Krieg ein, ebenso wenig wie sie die armen Iraqis von Saddam befreien wollten. Man benutzt solche “menschlichen” Argumente um sein Volk kriegsfreundlich zu stimmen.
Meine Ex schrieb einmal eine Studienarbeit darüber, kann mich aber nicht mehr so erinnern.
Einmal ist da die These der angeblichen Schuld der Juden an der Kreuzigung Christi. Aber die ist glaube ich widerlegt. Und das würde ja auch nur für Christen gelten.
Dann ist da die Geschichte, die aber mit dem ersten Punkt zusammenhängt, dass nur Juden diese “sündigen” Geldgeschäfte tätigen durften, mit denen sie sich den Zorn der Schuldner zuzogen.
Und da ist noch diese in ihrer Religion vorgeschriebene Demutshaltung. Ich denke, das ist so ähnlich wie bei Mobbing. Wer sich zu viel gefallen lässt, wird immer mehr gepiesackt und verachtet.
Die Aufstände während der römischen Besatzerzeit und die aktuelle “Selbstverteidigung” sind allerdings das genaue Gegenteil von Sich-etwas gefallen lassen. Widerspruch?
Oder ist es einer meiner Lieblingssprüche: Fürchtet den Zorn des Geduldigen?
Oder gibt es andere historische, soziologische oder sonstige Gründe?
@Summerhill: Das scheint mir eher eine dumme Antwort zu sein. Schlaue Menschen können also keine Antisemiten sein? Oder was heißt das?

Wenn ich gegen jemanden bin, dann deshalb weil er mich persönlich stört, nervt, schädigt, mir das Leben schwer macht, lügt, betrügt. Wenn es immer wieder Menschen einer Nation sind, dann kann ich auch dieser Nation gegenüber negativ eingestellt werden. Jeder ist im Ausland ein Vetreter seiner Nation. Und man pauschalisiert eben leicht. Ich kann auch verstehen, wenn jemand Deutsche hasst, wenn er sie nur vom Ballermann kennt.
Wie kam es aber zu diesem globalen Antisemitismus? Ober beschränken wir uns mal auf Europa inkl. Russland.
Dass Flüchtlinge oft nicht willkommen sind, ist auch bekannt. Das hat meine Familie auch erfahren. Aber das hält doch nicht 100e oder 1000e Jahre an.
@Schön, Canelius, solche Beiträge gibt es hier selten.
@Admiral: Klingt ein bisschen verwirrend. Genau, es waren ja duie Juden nicht die Römer, die die Hinruíchtung wollten, wie du selbst zitierst. Aber ich habe gelesen, das war gar nicht so, man hat das später so geändert, um es den Juden in die Schuhe zu schieben. Es wurde ja einiges geändert, Jesus Liebling wurde von M.M. zu Johannes – obwohl ihn noch Leonardo als Frau gemalt hat! Etc.
Und dann meinst du, der Grund wäre, weil sie sich Volk Gottes nannten? So eine Art Gotteslästerung? Aber das tun die Amis doch auch!
Den Israelis heutzutage helfen? Da sehe ich keinen Handlungsbedarf.
@Amatita: Die Amis das erkorene Volk habe ich Notorious auch schon geschrieben. Wobei dein Artikel wirklich nur irre ist, selbst wenn man der Meinung ist, dass die Juden in USA das Geld und das Sagen haben, und somit auch weltweit Einfluss haben. Aber meines Wissens unterstützen sie den Staat Israel manchmal bis zum fast nicht mehr Auszuhalten – also kann es nicht viele Anhänger dieser Artikel-These geben.
Zum “Hassen”: Ich würde nicht sagen “Deutsche hassen Türken”, auch wenn du durch den unbestimmten Artikel vielleicht bewusst “nicht alle” sagen willst. Diese Leute “hassen” solche Türken, die sich ständig voll daneben benehmen und straffällig werden, ihre Ex Frauen abstechen wenn sie auf dem Weg zum Anwalt sind, ihre Freundinnen im Auto versaufen lassen, etc. (Frauenbild, Gewaltbereitschaft, Impulsivität, Lautheit und Dummheit), nicht die Türken in der Türkei und auch nicht die friedlich lebenden Türken, meist der ersten Generation, bei uns.
@manita: Asiaten verhalten sich ja auch toll. Nicht nur meine Freundin. Das VERHALTEN ist es. Dass in Akademikerkreisen andere Nationalitäten “gehasst” werden, ist mir völlig neu. War schließlich lange genug da.
“(Kopftuchdebatte, Moscheendebatte, Rap und Hip Hopdebatte usw.)” – das gibt es halt bei Asiaten nicht. Russen haben einen schlechten Ruf wegen dem Saufen, ja. Habe an der Uni auch noch keinen Russen gesehen. :-)

    summerhill
    Posted 4 weeks ago

    durch Dummheit.

    @Menschen oder Völker zu verachten , zu diskriminieren ist immer eine Dummheit, das hat mit Schlauheit nichts zu tun.

      canelius
      Posted 4 weeks ago

      Ursprünglich wurde der Haß auf die Juden schon mit der Schuld am Kreuztod Jesus begründet, durch die Christianisierung wurden sie dann Vertrieben oder bekehrt, auch die Islamisierung trug nicht dazu bei, seßhaft zu werden, letztendlich kam auch noch die Vertreibung durch die Kreuzzüge dazu.
      Sie verstreuten sich vorerst über ganz Europa, später dann auch in andere Länder und Amerika.
      Immer sind sie dorthin gegangen, wo die Machthaber Ihnen, meist nur zeitweise, die besten Lebensbedingungen boten.
      Trotzdem wurden Ihnen immer Beschränkungen auferlegt, wie keinen Landbesitz erwerben zu können, nicht in Zünften und Innungen Handwerken nachzugehen und in gesonderten Stadtteilen zu leben.
      Auch ihre religösen Lebensweise machte sie zu Ausgegrenzten.
      Da sie sich aber als Geldverleiher durchschlagen mußten, wurden sie auch von den Machthabern gebraucht, bei Zahlungsschwierigkeiten aber auch gern als Sündenböcke gebranntmarkt (Brunnenvergifter, Kindermord, Pest, usw.). Dadurch kam es auch im Mittelalter zu Pogromen, die auch gleich die Schulden “beglichen”
      Hitler bediente sich auch der Mär vom der Schuld des sogenannten Finanzjudentumes um an billiges Geld für seine Pläne zu kommen.

        Notorious BiC alias Admiral N
        Posted 4 weeks ago

        Also,zu christi Tod:da muessten wir auch italiener hassen…
        Ich glaube,dass die wurzel darin liegt,dass die Juden gottes volk sind.Eine “rationale” erklaerung gibt es nicht.
        In der bibel steht,dass das juedische Volk lieber den Verbrecher barabas freilassen wollten,anstatt jesus.

        heutzutage will der westen lieber mit moerdern(osten,islam. laender) kooperieren,anstatt den israelis zu helfen….

          Mutter Schagalla
          Posted 4 weeks ago

          Die verschiedenen “Landnahmen” waren kein Werk der Nächstenliebe:

          Bei der Landnahme Kanaans durch die Israeliten wurden weiterhin von Josua bei der Versammlung in Silo nur sieben Stämme (Benjamin, Simeon, Sebulon, Issaschar, Ascher, Naftali, Dan) mit Land bedacht. Das Fehlen mancher Stämme bei dieser Zuteilung bedeutet jedoch nicht dass sie zu diesem Zeitpunkt nicht existent waren, vielmehr lässt sich die Auslassung leicht auf dem Umstand zurückführen, dass diese Stämme bereits ein festes Gebiet hatten. Die genannten Eroberungen bzw. Landnahmen sind rückblickend eher der späten Phase der frühzeitlichen israelischen Expansion zugehörig. Die zum Stamm Juda zusammengeschlossenen regionalen Stämme, unter anderem die Städte Jericho, Hebron, Jerusalem und Bethlehem, haben insbesondere die Abrahamerzählung tradiert, welche später in den Büchern des Pentateuch fixiert wurde, so dass eine deutlich frühere Existenz und Ansiedlung somit als gesichert gilt. Weiterhin deutet die Erzählung zu dem für Joseph rettenden Verkauf (als Sklave nach Ägypten, nach Vorschlag seines Bruders Juda, der später zur großen Hilfe für die im Land bleibenden Familie wurde als es zu Hungersnöten kommt) ebenfalls auf eine bereits frühe Existenz hin. Hier handelt es sich vermutlich um eine südliche Tradition von Jerusalem und Juda aus.

          Die im Buch Josua umrissene Landnahme hatte einen weiteren entscheidenden Effekt, da sie die nördlich von Juda angesiedelten Gebiete der Kanaaniter angliederte und so die bis dahin bestehende geografische Trennung der nördlichen und der südlichen Stammesgebiete beseitigte. Durch die damit erreichte territoriale Geschlossenheit wurde wiederum das politische und kulturelle Zusammenwachsen der über diese Fläche verteilten Stämme stark begünstigt.

            Amanita Pantherina
            Posted 4 weeks ago

            Juden sowie Sinti und Roma sind weltweit so gehasst, weil sie in fast jedem Land leben, aber erst seit kurzem einen eigenen Staat haben. Alle Minoritäten, die eine eigene Kultur haben, die von der Majorität eines Landes divergiert, werden gehasst.
            Finnen hassen Schweden, Finnen hassen Samen, Deutsche hassen Türken, Engländer hassen Inder, Thailänder hassen Chinesen usw usw. Jeweils die größte Minoritätsgruppe eines Landes wird am meisten gehasst. Und da Sinti und Roma und Juden überall lebten, wurden sie eben überall gehasst. Das hat nicht zwingend etwas mit der Kreuzigung Christi oä zu tun. Sinti und Roma haben ja auch keinen gekreuzigt und sind trotzdem unbeliebt.

            Wenn Juden in anderen Ländern, in denen sie nie lebten, unbeliebt sind, liegt das an Tradierung. In Thailand ist das Wort “ju” aus dem englischen übernommen von “jew” seit den 40er Jahren ein Schimpfwort für eine geldgierige, verlogene Person. Das hängt damit zusammen, dass amerikanische Missionare in Thailand viel Schulen und Colleges gründeten und dort ihre Ansichten verbreiteten. Genauso wenig gibt es Schwarze in Thailand und trotzdem sagen alle Thailänder, dass Schwarze sind wie Tiere, nur tanzen, Musik machen können und Sex im Kopf haben und über keinerlei Intelligenz verfügen. Das haben sie eben so von den Amis übernommen.

            Ansonsten gab es viele Juden in China. Und die waren ganz normal integriert, was eventuell damit zusammenhängt, dass die chinesische Mentalität weniger zu Dichotymien und Schwarz/ Weiß Klassifizierungen tendiert als das westliche Denken.

            @ Notorious: na, aber die Amis und Puritaner bezeichnen sich ja auch als auserwähltes Volk. Bin da mal über so einen lustigen Artikel gestolpert, in dem irgendein Irrer schrieb, dass die Amerikaner, die wahren Nachfahren des Volkes Israel sind, wären die jetzigen Juden und in Israel lebenden Menschen in Wirklichkeit das Feindvolk ist, dass die Isrealiten vertriebt. Die echten Israeliten wanderten dann über ganz Europa in die USA aus, weil sie überall verfolgt waren und sind die Christen der USA. Deutschen wird dabei übrigens die Rolle des strafenden Volkes und des Racheengels, der in der Offenbarung beschrieben ist, bezeichnet. Hahah. So ein Schrott.

            NACHTRAG:
            Der Artikel stammt aus der Zeitung “The Bell”, was meines Wissens irgendeine schrottige Christenzeitung im mittleren Westen der USA ist. Die verbreiten auch ständig solchen Quatsch wie “Nichts für den Umweltschutz tun, die jetzigen Umweltkatastrophen sind ein Zeichen der nahenden Apokalypse und dagegen einzuschreiten wäre sündig”. haha. (Dasselbe verkündet auch die Kirche, der Bush angehört, somit 0 Interesse am Kyoto Protokoll).

            Doch, Deutsche hassen Türken im selben Ausmaß wie Finnen Schweden hassen. Soll heißen: Wenn sie irgendwen hassen, dann sind es am ehesten noch Türken. Bekomme das selbst ja immer mit: an der Uni waren sämtliche Burschenschaftler, die eher rechten Gruppierungen angehörten von mir begeistert und brachten solche Sprüche wie “Ja, die Asiaten sind ja alle toll, nur die Türken und Russen sind eine Katastrophe”. Und wenn man Zeitungen aufschlägt findet sich bei den Negativberichten über andere am ehesten etwas über Türken. (Kopftuchdebatte, Moscheendebatte, Rap und Hip Hopdebatte usw.)

              stani_christine
              Posted 4 weeks ago

              Meiner Meinung nach hat es viel mit dem Verhalten der jüdischen Bevölkerungsgruppe zu tun.
              Sie sprechen von sich als dem : “Auserwählten Volk”, was von Hofärtigkeit zeugt.
              Sie kleiden sich nach eigenen Vorschriften.
              Sie haben ihre eigenen Schulen, Turnvereine, Veranstaltungen, die nur für Juden da sind, aber großteils von den Staaten finanziert wird.
              Sie haben ihre eignene Kirchen (Synagogen), und legen gar keinen Wert auf Andersgläubige.
              Sie halten noch immer die Hand auf, für eine Tat, die vor 3 Generationen nicht nur ihrem Volk, sondern auch Andersdenkenden, Wiederstandskämpfern, Roma und Sinti, aber auch Behinderten angetan wurde.
              Allen Abfindungen, Wiedergutmachungen und Zurückstellungen zum Trotz, fordern sie immer wieder neue Geldmittel, vorsieren laufend das schlechte Gewissen einer ganzen Nation, bezichtigen jede Kritik als Antisemitismus und führen sich in Palästina als Herrenrasse auf.

              So machte und so macht man sich halt nicht beliebt.

              Hervorheben möchte ich, das dies natürlich eine Verallgemeinerung ist, die nicht für alle Menschen jüdischen Glaubens Gültigkeit hat.

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