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Wie findet ihr dieses Gedicht von Mascha Kaléko?

“Kleine Auseinandersetzung”
Du hast mir nur ein kleines Wort gesagt,
Und Worte kann man leider nicht radieren.
Nun geht das kleine Wort mit mir spazieren
Und nagt …

Uns reift so manches stumm in Herz und Hirn,
Den andern fremd, uns selbst nur nah im stillen.
Das schläft, solang die Lippen es verhüllen,
Entschlüpft nur unbewacht, um zu verwirrn.

Was war es doch? Ein Nichts. Ein dummes Wort …
So kurz und spitz. Leis fühlte ich das Stechen.
In solchen Fällen kann ich selten sprechen,
Drum ging ich fort.

Nun wird ein Abend wie der andre sein,
Sinnlos mein Schweigen, ziellos mein Beginnen.
Leer wird die Zeit mir durch die Finger rinnen.
Das macht: ich weiß mich ohne dich allein.

… Ich muß schon manchmal an das Ende denken
Und werde dabei langsam Pessimist.
So ein paar kleine Silben können kränken.
- Ob dies das letzte Wort gewesen ist?

Um was geht es in dem Gedicht und wie ist es Aufgebaut?

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    angelina jumpertz
    Posted 1 year ago

    ganz ok

      paradox
      Posted 1 year ago

      Ein für Mascha Kaléko sehr typisches Gedicht, Melancholie und Ironie in einem. Kaléko liebte es, verständliche Gedichte zu schreiben.
      Daher denke ich eigentlich nicht, dir erklären zu müssen, worum es in dem Gedicht geht, so kleine Worte, die in einem nagen und oft von dem, der sie ausgesprochen hat, gar nicht so gemeint waren, kennen wir wohl alle.

        reGnau
        Posted 1 year ago

        Um so kleine Worte wie beispielsweise:

        -ziemlich
        -vermeintlich
        -und den entsprechenden Zusammenhang dazu.

        Es geht aber vielleicht auch um sowas wie verletzte Freundschaft, Liebe, Sehnsucht, Trotz… Kurzum gesagt, wie mein Mann sagen würde, um jegliche Art von Gefühlsduselei wie Eifersucht, Neid, Rachsucht, bis hin eben zu den etwas sanfteren Tönen…

        Wie das Gedicht aufgebaut ist, kann ich dir leider nicht wirklich beantworten, denn ich hatte in Deutsch leider nicht sehr viel mit dem Versaufbau zu tun, sodass ich mich damit nicht auskenne.
        Sorry, tut mir leid.

        Wie ich das Gedicht finde?
        Ist ganz hübsch, da kann man notfalls auch ziemlich sentimental werden, wenn man es liest aber ist schon so, dass es eine gewisse Kraft auf einen Menschen ausübt…

          sommerkleidchen, jetzt mit Jacke
          Posted 1 year ago

          Welches dass kleine wort ist, weiß ich auch nicht. Vermutlich etwas, das als beleidigend empfunden werden kann, aber nicht so gemeint sein muß.
          Jedenfalls knabbert der oder diejenige (ich vermute, diejenige) an diesem Wort, das im Kopf immer wichtiger wird und letztlich die Beziehung in Frage stellt.
          In der vorletzten Strophe wird offenbart, dass so etwas häufiger vorgekommen ist, vielleicht einfach aus Ignoranz oder Achtlosigkeit des anderen. Und es besteht kaum Chance miteinander zu reden.
          Die letzte Strophe zieht die Konsequenz daraus, der Gedanke an Trennung wird deutlich.

          Unterstrichen wird das durch den Aufbau: alle Strophen A-B-B-A, nur die letzte löst mit A-B-A-B die beginnende Langeweile auf. So wie es eine Trennung auch täte.

          Hoffe, geholfen zu haben.

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