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Was bedeuten diese beiden Zitate von Tucholsky?

Hallo,
wie lässt sich die Erklärung folgender Zitate Tucholskys definieren, was wollte er damit sagen?

1.) , , Wer in einem blühenden Frauenkörper das Skelett zu sehen vermag, ist ein Philosoph.”
2.) , , Schade, dass man einen Wein nicht streicheln kann.”

Ich danke im Voraus!

    wollekuel
    Posted 2 years ago

    ,,Wer in einem blühenden Frauenkörper das Skelett zu sehen vermag, ist ein Philosoph.”
    ich würde sagen dass er damit ausdrüchttp://de.answers.yahoo.com/question/answer?qid=20100725091621AAE6wuTken möchte das es wichtig ist dinge (menschen) nicht nur oberflächlich zu betrachten und wer das vermag, wirklich unter die offensichtlichen dinge zu blicken der ist ein Denker. ein Mensch, dem wichtig ist , Antworten auf die Fragen zu finden….

      mini
      Posted 2 years ago

      Wer beim Anblick eines blühenden Frauenkörpers sich denselbigen wegdenken kann, nur der ist wirklich an einer Wahrheit interessiert. Wer Tucho gelesen hat, weiß das.
      Ein Wein kann so sanft sein, dass man ihn streicheln möchte – denke ich; bin kein Weintrinker, aber Tucholsky-Leser. /KG

        reGnau
        Posted 2 years ago

        Zu dem ersten: Naja, ich denke, dass er mit einem blühenden Frauenkörper durchaus auch eine etwas fülligere Frau gemeint haben kann. Dem entgegen steht das Skelett, wenn es im Grab liegt und praktisch von den Würmern abgenagt wurde.

        Im Grunde genommen meinte er wohl damit, dass gleiche Phänomen wie das, was bei diesem Film hier, durch Hypnose bei dem Hauptdarsteller ausgelöst wurde: http://de.wikipedia.org/wiki/Schwer_verliebt

        Im Grunde genommen eine ganz einfache Geschichte: Wenn ein Mann wirklich liebt, dann ist er ein Philosoph, wenn es ihm egal ist, wie seine Frau aussieht.

        Zu dem zweiten: Er vergleicht einen Wein im Grunde genommen mit einer Frau. Ein lieblicher Wein mundete ihm wohl am ehesten und naja, er kann den Wein halt eben nicht streicheln, da er ja ebenso wie Wasser nicht wirklich greifbar ist, es sei denn man friert ihn ein, aber dazu braucht es ja schon Mindesttemperaturen von mindestens – 40 Grad, um den Wein überhaupt streicheln zu können. Naja, verglichen mit Frauen sind das Temperaturen, die man eben nicht wirklich gerne fühlen möchte, denke ich… (P.S.: Temperaturen von -10–15°C sind ja schon für unsereins im Winter nicht gerade angenehm… insofern ist es verständlich, dass er schade sagt…)

          Sabine
          Posted 2 years ago

          1) Er sieht nicht nur die Oberfläche – von der man beeindruckt sein sollte – sondern geht tiefer auf den Grund ein in seiner Betrachtungsweise.

          2) Der Wein riecht gut und ist sanft auf der Zunge – doch manche Dinge – auch wenn sie schön sind – lassen sich nicht mit allen Sinnen geniessen. Der Wein würde einem durch die Finger rinnen.

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