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Kann mir jemand helfen das Metrum und die Grundstimmung zu erkennen ?

Ich habe am Dienstag eine Gedichtsinterpretation habe aber sehr grosse Mühe das Metrum zu bestimmen. Ich wäre Froh wenn das jemand machen könnte :)

Der Herbst ging ins Gefilde
Der Wald entflammte rot
Der Jäger hing am Wilde
Mit Hunger Gier und Not
Die Hindin lächelt milde
Und blutet sich zu tod

Es trieb in stumpfem Keile
Der wilden Gänse zug
Der Baum zerbarst am Beile
Der Wind ins Röhrlicht schlug
Und dampfend brach die Zeile
Des Ackers hinterm Pflug

Des Nachts aus Schwärzen schnaubte
Der Hirsche sucht und Qual
Der Sturm den Wald entlaubte
Der Nebel rinnt ins Tal
Rauhreif die Fichten staubte
Die Tage werden schmal

Ich hätte noch eine Frage : Wie ist die Grundstimmung in diesem Gedicht ?

Danke im Voraus :)

    Klabesch
    Posted 6 hours ago

    ähnlich dem von Loriots
    “Advent”
    Es blaut die Nacht, die Sternlein blinken,
    Schneefloecklein leis herniedersinken.

    Auf Edeltaennleins gruenem Wipfel
    haeuft sich ein kleiner weisser Zipfel.

    Und dort vom Fenster her durchbricht
    den dunklen Tann ein warmes Licht.

    Im Forsthaus kniet bei Kerzenschimmer
    die Foersterin im Herrenzimmer.

    In dieser wunderschoenen Nacht
    hat sie den Foerster umgebracht.

    Er war ihr bei des Heimes Pflege
    seit langer Zeit schon im Wege.

    So kam sie mit sich ueberein:
    am Niklasabend muss es sein.

    Und als das Rehlein ging zur Ruh’,
    das Haeslein tat die Augen zu,
    erlegte sie direkt von vorn
    den Gatten ueber Kimme und Korn.

    Vom Knall geweckt ruempft nur der Hase
    zwei-, drei-, viermal die Schnuppernase
    und ruhet weiter suess im Dunkeln,
    derweil die Sternlein traulich funkeln.

    Und in der guten Stube drinnen
    da laeuft des Foersters Blut von hinnen.

    Nun muss die Foersterin sich eilen,
    den Gatten sauber zu zerteilen.
    Schnell hat sie ihn bis auf die Knochen
    nach Waidmanns Sitte aufgebrochen.

    Voll Sorgfalt legt sie Glied auf Glied
    (was der Gemahl bisher vermied)-,
    behaelt ein Teil Filet zurueck
    als festtaegliches Bratenstueck
    und packt zum Schluss, es geht auf vier
    die Reste in Geschenkpapier.

    Da toent’s von fern wie Silberschellen,
    im Dorfe hoert man Hunde bellen.

    Wer ist’s, der in so tiefer Nacht
    im Schnee noch seine Runden macht ?

    Knecht Ruprecht kommt mit goldenem Schlitten
    auf einem Hirsch herangeritten !

    “He, gute Frau, habt ihr noch Sachen,
    die armen Menschen Freude machen ?”

    Des Foersters Haus ist tief verschneit,
    doch seine Frau steht schon bereit:
    “Die sechs Pakete, heil’ger Mann,
    ‘s ist alles, was ich geben kann.”

    Die Silberschellen klingen leise,
    Knecht Ruprecht macht sich auf die Reise.

    Im Foerstershaus die Kerze brennt,
    ein Sternlein blinkt – es ist Advent.

      Ḟräulein Ḃ. (Juhu Schlau)
      Posted 6 hours ago

      Das Metrum bestimmt, wie der Ablauf von unbetonten und betonten Silben in einem Vers ist. Bestimmen kann man dies, in dem man das Gedicht am besten ganz natürlich laut vorliest. Am besten wiederholt man dies und markiert dann irgendwann die betonten und unbetonten Silben.
      Beispiel:
      “Hát der álte Héxenméister…”. Hier werden die Silben “hat”, “al”, “he” und “mei” betont, die übrigen sind unbetont.

      Nun gibt es vier verschiedene Grundfiguren des Versfußes:
      Jambus: unbetont-betont-unbetont-betont
      Trochäus: betont-unbetont-betont-unbetont
      Daktylus: betont-unbetont-unbetont-betont-unbetont-unbetont
      Anapäst: unbetont-unbetont-betont-unbetont-unbetont-betont

      Nun gilt es, eines dieser Muster in dem Gedicht zu finden. Wenn dies geschehen ist, zählt man die Anzahl der Betonungen in einem Vers, um das Versmaß herauszufinden.

        Sieg-Fried
        Posted 6 hours ago

        @ Fräulein B …… hat schon richtig geantwortet .
        *******************
        Die Grundstimmung ist ” leicht melancholisch ” .
        ++++++++++++++ ++++++++++ ++++++++++ +++

        Es ist schon nicht mehr nur bedauerlich .
        Wann beginnen unsere 16 kleinstaatlichen Minister damit an ?
        Radikal zu reformieren ? Ob Geschichte , Mathe oder Deutsch .

        Was wird nach der Schule , nach dem Studium WANN und WO
        gebraucht .
        Ist die Art des Reimens wie vor 200 Jahren noch gebrauchsfähig ?

        Wieviel % unserer Absolventen sind bei uns schon unnötig alt ?
        -

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