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Hey Leute, ich suche nach einem ganz bestimmten Gedicht von Goethe…?

Wir sollten vor Jahren in der Schule ein beliebiges Gedicht analysieren, also ging jeder von uns in die Bücherei, zog einen Band heraus und schlug ihn irgendwo auf.
Das einzige woran ich mich erinnern kann ist wie gesagt, dass das Gedicht von Goethe ist ( aus einem Band mit eher unbekannten, kurzen Gedichten) und dass es einen zweihebigen Rhythmus hatte. Nur an einer Stelle wurde dieser durch ein dreihebiges Wort unterbrochen : heilige/heilger/heiligen ( je nach Angleichung an den Rest des Satzes, kann ich natürlich auch nicht mehr genau sagen)
Es ging inhaltlich um einen Ort in der Natur, der etwas magisches an sich hatte, eine Art Lichtung mit einem großen Baum (eine Eiche ?) und um “Ruhe und Frieden” die dieser Ort ausstrahlt.

Sorry, ich weiß das ist nicht besonders viel… aber da ich für mich persönlich diesen Ort jetzt in der Realität gefunden habe, würde es mir eine Menge bedeuten dieses Gedicht nochmal lesen zu können.
Mit diesen spärlichen Erinnerungen bin ich bei meiner Internetrecherche jedoch nicht viel weitergekommen.
Aber vielleichtist von euch ja jemand Experte auf diesem Gebiet…?!

    Drachenritterin
    Posted 2 years ago

    Johann Wolfgang von Goethe:

    Es schlug mein Herz, geschwind zu Pferde!
    Es war getan fast eh gedacht;
    Der Abend wiegte schon die Erde
    Und an den Bergen hing die Nacht
    Schon stand im Nebelkleid die Eiche
    Ein aufgetürmter Riese, da,
    Wo Finsternis aus dem Gesträuche
    Mit hundert schwarzen Augen sah.

    Der Mond von einem Wolkenhügel
    Sah kläglich aus dem Duft hervor;
    Die winde schwangen leise Flügel
    Umsausten schauerlich mein Ohr
    Die Nacht schuf tausend Ungeheuer
    Doch frisch und fröhlich war mein Mut
    In meinen Adern welches Feuer!
    In meinen Herzen welche Glut!

    Dich sah ich, und die milde Freude
    Floß von dem süßen Blick auf mich;
    Ganz war mein Herz an deiner Seite
    Und jeder Atemzug für dich.
    Ein rosafarbenes Frühlingswetter
    Umgab das liebliche Gesicht,
    Und Zärtlichkeit für mich – ihr Götter!
    Ich hofft es, ich verdient es nicht!

    Doch, ach schon mit der Morgensonne
    Verengt der Abschied mir das Herz
    In deinen Küssen welche Wonne!
    In deinem Auge welcher Schmerz!
    Ich ging und du standst und sahst zu Erden
    Und sahst mir nach mit nassen Blick:
    Und doch welch Glück geliebt zu werden!
    Und lieben, Götter, welch ein Glück!

    vielleicht ist es ja das Gedicht, das ist mir spontan eingefallen zu der Eiche etc.

    hoffe es ist es

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