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Es gibt da so ein Gedicht?

..ich weiß leider nicht mehr von wem das isst, und den genauen text weiß ich auch cniht mehr. Ich musste es mal vor 2 jahren auswenidig lernen und mir ist bis auf eine zeile alles entfallen, vllt kennt ja iner von euch das gute stück und kanns mir ganz sagen. Also der teil den ich kenne lautet so:

1. …tand, tand, ist das gebilde von Menschenhand…
und 2. und die brücknersleut ohne rast und ruh
und in bangen sehen nach süden zu.
sehen und warten, ob nicht ein licht von ferne her: ich komme spricht.
#
Ahc ja, es geht um einen abned kurz nach weihnachten. der sohn soll nachträglcih mit dem zug kommen, w eil er es an weihnachten nicht geschafft hat, aber die brücke stürzt ein, als der zug darüber fährt und der windlacht sich ins fäustchen
also danke schonml für eure hilfe

    quatronuevo
    Posted 15 minutes ago

    Das ist die “Die Brück’ am Tay” von Theodor Fontane

    http://www.literaturwelt.com/werke/fontane/tay.html

    Da geht es übrigens um einen Brückeneinsturz, der tatsächlich stattgefunden hat.

    Die über drei Kilometer lange Eisenbahnbrücke über den Firth of Tay (Mündungsfjord des Flusses Tay bei Dundee, Ostschottland), erbaut 1878, stürzte ein Jahr später am 28. Dezember 1879 während eines schweren Wintersturms ein. Der Zug versank im Tay und riss alle Zuginsassen in den Tod.

    Fontane schrieb das Gedicht 1880

      Schrankwand
      Posted 15 minutes ago

      Das heißt die Brück´ am Tay von Theodor Fontane!

        oh_w
        Posted 15 minutes ago

        Theodor Fontane

        Die Brück’ am Tay

        “Wann treffen wir drei wieder zusamm’?”
        “Um die siebente Stund’, am Brückendamm.”
        “Am Mittelpfeiler.”
        “Ich lösch die Flamm’.”
        “Ich mit.”
        “Ich komme vom Norden her.”
        “Und ich vom Süden.”
        “Und ich vom Meer.”

        “Hei, das gibt ein Ringelreihn,
        und die Brücke muß in den Grund hinein.”
        “Und der Zug, der in die Brücke tritt
        um die siebente Stund’?”
        “Ei, der muß mit.”
        “Muß mit.”
        “Tand, Tand
        ist das Gebild von Menschenhand.”

        Auf der Norderseite, das Brückenhaus -
        alle Fenster sehen nach Süden aus,
        und die Brücknersleut’, ohne Rast und Ruh
        und in Bangen sehen nach Süden zu,
        sehen und warten, ob nicht ein Licht
        übers Wasser hin “ich komme” spricht,
        “ich komme, trotz Nacht und Sturmesflug,
        ich, der Edinburger Zug.”

        Und der Brückner jetzt: “Ich seh einen Schein
        am andern Ufer. Das muß er sein.
        Nun, Mutter, weg mit dem bangen Traum,
        unser Johnie kommt und will seinen Baum,
        und was noch am Baume von Lichtern ist,
        zünd alles an wie zum heiligen Christ,
        der will heuer zweimal mit uns sein, -
        und in elf Minuten ist er herein.”

        Und es war der Zug. Am Süderturm
        keucht er vorbei jetzt gegen den Sturm,
        und Johnie spricht: “Die Brücke noch!
        Aber was tut es, wir zwingen es doch.
        Ein fester Kessel, ein doppelter Dampf,
        die bleiben Sieger in solchem Kampf,
        und wie’s auch rast und ringt und rennt,
        wir kriegen es unter: das Element.

        Und unser Stolz ist unsre Brück’;
        ich lache, denk ich an früher zurück,
        an all den Jammer und all die Not
        mit dem elend alten Schifferboot;
        wie manche liebe Christfestnacht
        hab ich im Fährhaus zugebracht
        und sah unsrer Fenster lichten Schein
        und zählte und konnte nicht drüben sein.”

        Auf der Norderseite, das Brückenhaus -
        alle Fenster sehen nach Süden aus,
        und die Brücknersleut’ ohne Rast und Ruh
        und in Bangen sehen nach Süden zu;
        denn wütender wurde der Winde Spiel,
        und jetzt, als ob Feuer vom Himmel fiel,
        erglüht es in niederschießender Pracht
        überm Wasser unten… Und wieder ist Nacht.

        “Wann treffen wir drei wieder zusamm’?”
        “Um Mitternacht, am Bergeskamm.”
        “Auf dem hohen Moor, am Erlenstamm.”
        “Ich komme.”
        “Ich mit.”
        “Ich nenn euch die Zahl.”
        “Und ich die Namen.”
        “Und ich die Qual.”
        “Hei!
        Wie Splitter brach das Gebälk entzwei.”
        “Tand, Tand
        ist das Gebilde von Menschenhand”

          Katrin
          Posted 15 minutes ago

          Das Gedicht heisst:
          Die Brück’ am Tay und ist von Theodor Fontane.

          Hier hast du sonst noch mehr Infos zur Analyse des Gedichts:
          http://www.martinschlu.de/kulturgeschichte/neunzehntes/vormaerz/fontane/balladen/brueckeamtay.htm

            angel.vany
            Posted 15 minutes ago

            Die brücke am thai von Theodor von tane

              Anneli Nawrath
              Posted 15 minutes ago

              Die Frage wurde ja schon beantwortet – ich kann das
              Gedicht noch teilweise auswendig -
              musste es in der Schule lernen.
              Ausserdem liebe ich Fontane sehr!
              Grüssle
              Anneli

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