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Das sind meine ersten Versuche Gedichte zu schreiben.Bitte wahlen Sie die besten und sagen Sie ehrlich warum.?

Nur für dich

In meinem Herzen geht die Sonne immer auf,
geht aber nie unter.
Sie erhellt die dichten Wälder meines Lebens.
Sie baut fleißig ein schönes Haus
Und schenkt mir einen Blumenstrauß,
deren Blumen welken nie.
Du fragst, wie?
Oh! die Sonne bist du doch.
Deine Liebe der Blumenstrauß.

Sonnenfinsternis

Der Sonne sagt der Mond:

Wo warst du als ich schien?
Ich frage immer wohin,
du immer gehst, wohin?
Hasst du etwa mich?

Das ist mein Schicksal.
Sagte die Sonne voller Qual.

Bleibst du nun für mich?
Ich sehr freue mich.

Ich auch, aber leider
Sagte die Sonne und ging weiter.

Es war Sonnenfinsternis.

Gelogen

Die Sterne hingen an meinem Dach.
Die Nacht ist für mich und die Pracht.
Bist du wach?
Du bist aber zu schwach.

Die Sonne trank mein leeres Glas.
Ich aber saß, und ich las
in den weißen Blättern, keine Schrift.

Der Kater bellt, und er fraß
den alten Tisch auf dem Boden.
Sagt einfach, ich hab_ gelogen.

Nichts und Alles

Ein Blumenstrauß , ohne Farbe.
Ein verletzter Vogel , ohne Narbe.
Ein schöner Sänger, ohne Harfe.
Ein dunkler Tag, und ich schlafe.
Lass mich allein oder nicht,
die Nacht ist mir immer voller Licht.

Bruch

Eine alte Mücke schwimmt in Pisse.
Ein dummer Mistkäfer sagt: ich vermisse,
die alte Mücke, und ich hasse
meine faule Mistkugel.
Er kriecht hastig in die Lücke.
Er ruft laut die alte Mücke.
Sie kommt schnell pissenass.
Sie tropft, hustet und vergaß
die Pisselauge , in der sie saß.

Sage was ich will
Die Sonne besucht mein altes Zimmer, nimmer.
Es bleibt kalt, nass und traurig, wie immer.
Die alten Fliegen kehren heim.
Sie sprechen und lachen insgeheim.

Die Flügel schwer voller Schlamm.
Die Gesichter grau, voller Gram.
Ich aber liege, und ich zähle,
die Fliegen neben meiner Kehle.

Ein paar von ihnen steigen zum Munde.
Die andern saugen die offene Wunde.
Ich aber liege und sehe Fern.
Ich hasse Fliege, ihren Dreck und Lärm.

Die Fliege saugt das Blut aus der Stirne.
Ihr verdammter Bauch wird wie eine Birne.
Ich nehme vorsichtig das alte Buch.
Nein, besser das schwarze Tuch.

Was ich aber mache,
Ist meine Sache.
Ob ihr es wollt oder nicht
Ich sage es jedenfalls nicht.

Ohne Schatten

Mein Schatten ! Sagte er laut
Wo bist du geflohen?
Komm und folg mir!
Lass mich nicht im Stich!

Mein Schatten! Sagte er leise
Schämst du dich?
Komm und folg mir!
Wo versteckst du dich?

Mein Schatten! Sagte er traurig
Alle hassen mich:
Du, die Flasche , die Geldtasche
und ich.

Sein Schatten kam nicht.
Es war Nacht.
Es war kein Licht.

Er war betrunken.

Die Wahl ist Qual

Ein schönes Mädchen kam aus München
In den weichen Händen ein fettes Hähnchen
Meine Augen stritten
Und litten
Mal oben mal unten
mal mitten.
Der Magen sagte halt!
Horch, die Vögel zwitschern laut.
Muss ich entscheiden
zwischen den Beiden?
Man sagte einmal
Die Wahl ist Qual.

    blacksonja72
    Posted 1 year ago

    Nichts und Alles kommt kommt dem Reim wohl näher als die anderen Gedichte.

      ~Io~
      Posted 1 year ago

      Definitv “Nichts und Alles”, gefällt mir sogar sehr gut – Reime sind ok, den Stil mag ich auch und der leicht surreale Touch ist sehr angenehm.
      Die anderen gefallen mir z.B. aufgrund des Fehlens von Versmaß nicht, oder weil du mit Gewalt versuchst Reime zu finden und dafür manchmal sogar die Satzordnung so extrem vergewaltigst das es weh tut:D – nicht böse nehmen, ist mit einem Augenzwinkern gemeint:)

        puma27727
        Posted 1 year ago

        “Nicht und Alles” gefällt mir auch am besten. An den anderen würde ich, an deiner Stelle noch arbeiten. Ich finde, “Du Hast Talent”!!!!!! – Weiter so! ;-)

          riwelerawelesonderne
          Posted 1 year ago

          Aus den Gedichten spricht Traurigkeit und Depression und ein leichtes Sehnen nach etwas , wie ein leichter Hauch unendlicher Sehnsucht nach etwas Ganzem ,etwas was sich nicht mit Worten benennen lassen will weil es dir so weit weg dünkt .Dieses Sehnen nach Einheit in der Vielheit deiner Einsamkeit macht dich wohl empfänglich für die Transparenz der Gefühle die du auf diese Art und Weise ausdrücken kannst .Mach weiter so , sie werden mit der Zeit besser und lies ab und zu deine alten Gedichte und kreiere sie um , immer wieder .Daran kannst du erkennen wie du dich entwickelst und wie sich die Prioritäten in deinem Leben ändern .Viel Spaß

            Sieglinde Schamisen
            Posted 1 year ago

            Ohne Schatten:-) in Nebelszeit…Mehr kann ich nicht sagen…Du hast romantische Talent…:-))))

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